Transalp "Schmuggler" Tourenablauf und Eindrücke

Level 2+ / 3 Fahrer, technisch sicher, 1.800 - 2.000hm schon mal gefahren, trailfreudig und schwindelfrei, dann liegst Du richtig. Diese Route über die Alpen kennt viele Geschichten im HIRSCH- SPRUNG Team.

Räubern, lustig sein, tragen, schieben, mal allein sein, 2 Königstouren, trailen, Variationen in den Unterkünften, täglich in Hütten einkehren, das Gruppengefühl leben und genießen. 5 Tage über 2.000 Meter Höhe, eine Hüttenunterkunft, eine Wellnesskur und viel Zeit zum genießen der wundervollen Augenblicke. Alle Guides wollen sie fahren also dann meldet euch an!
Tag 1

St. Anton- Ischgl

Nicht nur die Skihasen kennen St.Anton. Auch der Schwarzwälder HIRSCH-SPRUNG Guide freut sich immer aufs neue die Tour Bikerkollegen anbieten zu können.

Wir treffen uns um 10.00 Uhr am Bahnhof in St.Anton am Arlberg. Nach kurzem Smalltalk und Gepäckverstauen geht es legere an der Rosannaschlucht entlang, zum ersten Highlight der Wochentransalp. Zur Heilbronnerhütte, die auf 2.300 Meter Höhe einen fantastischen Blick in die Silvretta Bergekette ermöglicht. Der süße Bergkuchen bringt uns über eine steile Schotterserpentine ins Tal, wo wir nach einem kleinen Gegenanstieg bereits Galtür erkennen. Von hier aus geht es locker flockig am Talweg entlang bis nach Ischgl. Habt Ihr das Fluchthorn schon gesichtet?

ca. 40 km und 1.480 hm

Tag 2

Ischgl-Sesvenna

Sabalot, die Königsetappe am 2 Tag: Ran!!! Ohne Wenn und Aber werden die ersten Frühstückskalorien verbrannt, oder doch mit der Bahn die ersten 400 hm erräubern?

Über die Wintertalabfahrt geht es hinauf zur Heidelbergerhütte, die erneut über  der 2.000 Meter Marke liegt.

Ideal als Vesperpause direkt vor der heutigen Laufpassage zum Fimberpass, und der zählt zu den schönsten Trailabfahrten der Alpen.

 Murmeltiere quietschen fröhlich oder lachen sie uns aus? Egal die Abfahrt ins Engadin ist beeindruckend und eine wahre Herausforderung allen Respekt wert. 

Engadin und  Uinaschlucht bieten den nächsten Blick. Für Augentiere eine Sucht zum fotografieren, aber wenn der Tourguide von den Sesvennaknödeln erzählt und die Sprache Tirol verrät, wissen wir der Alpenhauptkamm ist erreicht.

Pah! Der Hüttenblickdie Stimmung, erlebt es selbst.

ca. 42 km und 2.700 hm 

Tag 3

Sesvenna –Latsch

Die Schmugglertour wäre keine Schmugglertour, wenn es nichts zum Erholen gäbe. Also Beine hängen lassen nach der Halbtagestour, ein Bad nehmen oder bummeln. Oder noch ne Runde drehen? Macht was Ihr wollt, aber genießt es. Zum Abendessen treffen wir uns wieder gemeinsam.

ca. 35 km und ca. 200 hm  oder (wahlweise Vinschgau Eldorado unbegrenzt )

Tag 4

Latsch- Ultental

Kaum erholt wird schon wieder mit der Kraft gehandelt! Das Tarscher Joch für viele ein Grund den Guide zu verfluchen.

Das ehemalige Skigebiet zu einem heranwachsenden Downhillpark, verbindet über steilste Hänge das Vinschgau mit dem Ultental. Hier darf geflucht und Grenzerfahrung gelebt werden. Tragen und schieben inbegriffen. Oben auf dem Gipfel erhaschen wir oft einen Blick auf die Dolomitenbergkette, die weit entfernt am Horizont erkennbar ist.

Wie sooft rettet die herrliche Abfahrt den Guide vor den Flüchen und Wünschen der Teilnehmer. Der Ultener Höhenweg führt vorbei, mitten hindurch das Leben der Ultener Bergdörfer-einfach traumhaft und freundlich.

Hier endet nach der Übernachtung der Short Track. Gegebenenfalls genießen wir noch ca. 20km Abfahrt bis Lana. (Witterungsabhängig)

ca.38 km und 2.000 hm

Tag 5

Ultental – Madonna de Campiglio

Es reicht!  Härtetest Nummer zwei. Knallhartes bezauberndes  Rabbijoch, schroff und bis zu 28 % steil, wer will’s wissen? Dann mal zu! Capuccino gibt es oben für alle und die Schmugglerherde wartet gerne.

Nochmals wird knackig, aber die Landschaft ist schon mediterran, die Sprache nun schon  italienisch.

In Dimaro lassen wir die Beine nochmals baumeln, dann aber greifen wir nochmals an. Der Skiort Madonna de Campiglio wartet zum finalen Umtrunk des Tages.

ca.50 km und 1.800 hm

Tag 6

Madonna  -Lago del Garda

Festtag oder Trauertag? Wir verlassen die Bergwelt pö a pö und gelangen auf unserer Reise Richtung Gardasee am Brentamassiv vorbei, über Radfahrwege lässig dem Ziel entgegen.

Wir können das Seefeeling förmlich spüren, die Temperaturen nehmen zu, die Ortschaften sind viel touristischer und alle sagen: Bald, bald haben wir´ s geschafft!

ca.70 km und 1.200 hm

Eindrücke

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